Reisen muss nicht teuer sein! – 10 Spartipps für den nächsten Urlaub

Reisen ist für viele der Inbegriff von Freiheit. Gerade junge Menschen wollen die Welt erkunden und sich nicht auf 14 Tage in den Sommerferien beschränken. Immerhin war es nie einfacher fremde Länder zu bereisen als jetzt. In Europa gibt es kaum noch Grenzkontrollen, beinahe jede Stadt hat ihren eigenen Flughafen als Tor zur Welt und dank der Billigflieger sind selbst Langstreckenflüge zu erschwinglichen Preisen buchbar. Trotzdem kostet Reisen Geld, selbst wenn man die eigenen Bedürfnisse nach unten schraubt. Meistens scheitert es genau daran. Dabei ist Reisen für die Persönlichkeitsentwicklung und auch für die Bildung von elementarer Bedeutung. Mit unseren zehn Tipps reduzieren Sie Ihre Reisekosten erheblich und können sich noch mehr Urlaub leisten.

 

I. Flexibel sein

Es klingt profan, ist aber sehr wirksam und deshalb auch unser erster Tipp. Wer sowohl zeitlich als auch örtlich flexibel ist, der kann einfach am meisten sparen. Wer zum Beispiel wegen schulpflichtiger Kinder nur in den Sommerferien verreisen kann, der muss sich wohl oder übel mit den pünktlich zu Ferienbeginn steigenden Preisen abfinden. Wer keine Kinder hat sollte diese Zeit meiden.

Noch mehr sparen kann, wer nicht abhängig beschäftigt ist und deshalb nur ein begrenztes Urlaubstagekontingent hat, das vom Chef auch noch genehmigt werden muss. Selbstständige oder Rentner zum Beispiel sollten ihre Reisen ohne festes Datum suchen. Oft hilft es bereits auf der Webseite der Airline ein wenig durch den Kalender zu klicken und den Urlaub um ein paar Tage zu verschieben. Häufig können durch andere Abflughäfen mehrere hundert Euro gespart werden. Da ist das Zugticket locker drin.

Wer wirklich flexibel ist, der behält am besten die Reise-Schnäppchen-Seiten im Auge. Auf Portalen wie Urlaubsguru, Urlaubspiraten und Urlaubstracker werden täglich zahlreiche Reise-Schnäppchen gepostet. Natürlich gibt es die nur zu bestimmten Daten und immer zu einem bestimmten Ziel. Wer darauf schnell reagiert, der reist manchmal günstiger als er wohnt!

 

II. Couchsurfing

Einer der größten Kostenfaktoren im Urlaub ist die Unterkunft. Ganz gleich ob Ferienwohnung, Hotel, Hostel oder Pension – alles will bezahlt werden. Eine echte Alternative ist deshalb das Couchsurfing. Dafür melde man sich auf einer Internetplattform an, schaut sich an, wer am gewünschten Urlaubsziel seine Couch zur Verfügung stellt, fragt ihn ob man bei ihm übernachten darf und bietet im Gegenzug ebenfalls einen Schlafplatz für Couchsurfer an. Natürlich muss es nicht zwangsläufig das Sofa sein, ein Gästebett ist genauso gern gesehen. Das Prinzip dahinter ist aber immer gleich: Couchsurfer verlangen kein Geld, bieten der Community aber immer auch ihre eigene Wohnung an. Das ist nicht immer so komfortabel wie ein Sternhotel, dafür kommt man aber sofort in Kontakt mit Locals.

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III. Housesitting

Wem die Couch zu wenig ist, der kann es mal mit Housesitting probieren. Nicht selten überlässt der Inhaber einem die gesamte Villa, vielleicht sogar samt Auto. Dafür passt man während seiner Abwesenheit darauf auf, gießt die Blumen und kümmert sich häufig auch um die Haustiere. Für diese kleinen Gefälligkeiten darf man kostenlos vor Ort wohnen und zahlt also nur die Anfahrt. Es sind nicht immer Luxusherbergen, aber meistens eigenständige Häuser samt Garten. Man sollte vorher genau die Bedingungen klären. Manche Eigentümer wollen zum Beispiel, dass man täglich mindestens 20 Stunden vor Ort ist. Dann sind ausgedehnte Strandtage natürlich nicht möglich. Es gibt mehrere Portale, die Eigentümer und Aufpasser zusammenbringen. Für beide kostet die Mitgliedschaft aber meist Geld, weshalb der Nutzen genau zu überprüfen ist.

 

IV. Work & Travel

Zugegeben, Work klingt jetzt nicht gerade nach Erholung. Ist es auch nicht. Aber Work and Travel ist gerade für junge Menschen eine super Möglichkeit ohne viel Geld weit zu reisen. Meistens funktioniert das so, dass man eine bestimmte Zeit lang arbeitet und den Rest der Zeit Freizeit hat. Das kann pro Tag geregelt sein (4 – 6 Stunden Arbeit, Ret frei) oder für den gesamten Aufenthalt (2 Wochen Arbeiten, 2 Wochen frei).

Man wohnt beim Arbeitgeber, der zum Beispiel Farmer ist, und genießt neben freier Logie meist auch freie Kost. Je nach Tätigkeit und Verhandlungsgeschick kann auch die Arbeit bezahlt werden. Manche machen es auch so, dass sie ganz normal entlohnt werden und sich um Unterkunft und Verpflegung dann selbst kümmern. Die einen arbeiten die gesamte Reise über, die anderen finanzieren sich damit die restlichen Wochen in der Hängematte oder im Mietwagen.

Work and Travel ist vor allem in Australien und Neuseeland beliebt. Es gibt für junge Menschen spezielle Visa, die das Geldverdienen überhaupt erst ermöglichen. Vermittelt werden die Jobs häufig über Agenturen und Organisationen wie World-Wide Opportunities on Organic Farms (WWOOFing – Synonym für Work and Travel). Dann ist man auch versichert.

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V. Gratis-Stadtführungen und Attraktionen

Auch wer nur eine kleine Städtereise plant kann Geld sparen. Los geht es schon bei der obligatorischen Stadtführung, die in vielen Metropolen mittlerweile kostenlos angeboten wird. Meist handelt es sich dabei um englischsprachige Führungen, die an einem zentralen Ort starten. Bunt gekleidete Guides sprechen dafür Touristen an. Sobald genügend zusammengekommen sind geht es los. Die Guides hoffen auf ein kleines Trinkgeld, so das letztlich doch beide Seiten davon profitieren.

Zudem empfiehlt es sich in Reiseführern und im Internet nach kostenlosen Attraktionen zu suchen. Es gibt international beispielsweise viele Museen, die mittlerweile kostenlos sind oder zumindest an bestimmten Tagen freien Eintritt anbieten. Viele Städte biete zudem kostenlose Licht- oder Wassershows und vielfach finden sich auch kostenlose Aussichtspunkte, so dass es nicht immer auf den Fernsehturm gehen muss.

 

VI. Öffentliche Verkehrsmittel nutzen

Apropos Städte. Natürlich kann man sich vom Flughafen von einem Chauffeur abholen lassen und ständig das bequeme Taxis wählen. Deutlich günstiger ist es aber mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Kaufen Sie sich ein Tages-, Wochenend- oder Wochenticket und genießen Sie die Freiheit, für kleines Geld in jeden Bus und jede Bahn einsteigen zu können. So sind Sie außerdem ständig unter Einheimischen und spüren etwas vom Lebensgefühl am Urlaubsort.

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VII. Tipps von Locals

Wenn es um die besten Bars und Restaurants, angesagtesten Clubs, günstigsten Läden und geheimsten Sehenswürdigkeiten geht, dann können Sie sich entweder einen teuren Reiseführer kaufen, oder aber Sie fragen gleich die, die es ohnehin am besten wissen: die Einheimischen. Locals habe meist die echten Geheimtipps. Orte, an denen sich die Einheimischen treffen und wo es keine Touristenabzocke oder -folklore gibt. Wie kommt man an diese Tipps? Ganz einfach: Fragen Sie die Dame an der Rezeption, den Taxifahrer oder die Verkäuferin in der nächsten Boutique. Sie alle leben hier und kennen sich bestens aus.

 

VIII. Bahn und Bus statt Flugzeug

Seitdem die Fernbusse über Deutschlands Autobahnen rollen, ist das Reisen im Inland sehr erschwinglich geworden. Innerdeutsche Flüge sind wegen der langen Zeiten am Flughafen meist schon deshalb unattraktiv. Stattdessen sollte man sich nach einem Busticket umsehen. Auch die Bahn steht unter Konkurrenzdruck und macht deshalb viele gute Angebote. Übrigens nicht nur innerhalb Deutschlands. Europaweit kann man bereits ab schlappen 39 Euro mit der Bahn verreisen, vorausgesetzt man bucht früh genug. Und besser für die Umwelt ist das sowieso.

 

IX. Selber kochen

Zumindest wer eine Ferienwohnung oder ein Appartement mit eigner Küche hat, der kann einen großen Ausgabeposten einsparen, wenn er selbst kocht. Gerade in teuren Metropolen wie New York, London oder Shanghai kommt im Restaurant einiges zusammen. Das Kochen ist zudem eine gute Alternative für Backpacker. Denn viele Hostels verfügen über eine Gemeinschaftsküche. Hier kann man beim gemeinsamen Brutzeln zudem schnell Kontakte knüpfen.

X. Vergleichen

Egal ob das Budget nun klein oder groß ist, man flexibel ist oder nicht – wer nicht einfach beim erstbesten Angebot zuschlägt, sondern in Ruhe vergleicht, der kann schnell mal ein paar hundert Euro sparen. Sogar in den Schulferien. Es gibt diverse Reiseveranstalter, Fluggesellschaften und Hotels, die alle um Kundschaft buhlen. Im Internet gibt es viele Vergleichsportale, auch für Mietwagen. Und manchmal lohnt es sich noch immer das Reisebüro aufzusuchen, weil hier Experten nach besonderen Angeboten recherchieren können.

Fröhliches Reisen wünscht Produkt-Wegweiser.de

 

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